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Impressionen aus dem Skulpturengarten im Jahr 2020

In diesem Jahr ist alles so anders. So ist auch die Tradition der jährlichen Vernissage Anfang Mai Corona zum Opfer gefallen. Doch dann wurde ein Besuch des Gartens ab dem 1. Mai - zunächst nur für Bewohner der Region - möglich. Inzwischen sind alle Urlauber wieder herzlich willkommen. Beim Verweilen und Betrachten der Kunst können alle Anforderungen der Hygiene problemlos eingehalten werden. Auf Rundwegen und an Sitzplätzen mit großem Abstand voneinander kann man genießen und niemand muss sich zu nahe kommen. Deshalb gibt es im Garten auch keine Maskenpflicht.

Auch manche Eule hat ein neues Kleid angezogen. Und die im letzten Jahr besonders beliebten schrägen Vögel haben Nachwuchs bekommen.

 

Und Conny Brusch hat auch ihr Töpfergut in die Müritzregion gebracht, da Töpfermärkte in Thüringen erstmal abgesagt sind. Tassen, Kannen, Schüsseln, Schälchen sind bei Besuchern beliebte Objekte. Unikate sind die von Künstler Gerd Krambehr bemalten Teller und Tassen - und ein Hingucker seine Skulptur Krämerbrücke.

Und noch mehr …

Das ist noch nicht alles Sehenswerte im Skulpturengarten. Ein Hingucker sind die auch erotisch bemalten Kugeln von Ulrike Beseler. Ihr großes florales Schneckenhaus lädt zum Rückzug ein.

Und Immer wieder dabei die Poppe-Klassiker: rote Kugeln, Eulen, Fische der Südsee, Fischskulpturen, blaue Kugeln mit dekorativen Fisch- und Vogelmotiven sowie Kacheln mit Tiermotiven, die Franz Poppe um 1980 erstmals fertigte.

Der Skulpturengarten am Blauen Haus in der Warener Gerhart Hauptmann-Allee ist bis zum Herbst täglich geöffnet. Über kurzzeitige Schließungen wird am Tor des Gartens informiert.

Wer ganz sicher gehen will, ruft bitte vorher an:

Festnetz: 03991-125480 o. Mobil: 0151-41250477

 

Auch Interessenten für den Besuch des Museums Alte Kacheltöpferei können sich über diesen Kontakt anmelden

Was erwartet Besucher?

Der Keramiker Franz Poppe hat den sogenannten Winter genutzt, um mancher seiner Kunst neue Optik zu verpassen.

Warener werden auch ihre Freude am Altstadtrelief und Wappen in neuen, sehr fröhlichen Farben haben.

So zeigen sich manche Katzen aus rotem Ton in neuem „Fell“. Es ist schwarz mit weißer Markierung. Es ist weiß - was in der Natur nicht so oft ist - mit schwarzer Zeichnung am Ohr. Sie sind auch rot glasiert. Und so weiter.

Doch Franz Poppe hat sich noch anderen Themen zugewandt. Mancher wird fragend vor keramischen „Müll“ und einer Erinnerungsskulptur an 1989 stehen. Doch darüber sollte man am besten mit Franz Poppe ins Gespräch kommen.

Getöpfertes und Unikate aus Thüringen

Keramik zum schön finden und verschenken bietet „Kunst auf Dose“. Die Erfurter Künstlerinnen Cornelia Brusch und Jana Hilbert haben sich dafür zusammengetan. Cornelia Brusch ist die Töpferin, die Gebrauchskeramik anfertigt. Sie stellt auch unterschiedlich große Dosen her, die Jana Hilbert mit Miniaturen bestückt. Es sind Sonnende, Badende, dünne, dicke Menschen, Drache, Teufel, Buddha, Nixe.